24. November 2006

Es weihnachtet sehr

Geschrieben von Alex in Leben

Vorfreude, schönste Freude. Freude im Advent…

Eigentlich ist bis zum 1. Advent ja noch ein wenig Zeit. Doch ganz Cardiff befindet sich schon in Weihnachtsstimmung. Seit Mitte Oktober hängt die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt – vor einer Woche wurde sie nun erstmals eingeschaltet.

In den Supermärkten gibt es ohnehin schon seit Monaten Schoko-Nikoläuse, Weihnachtspudding und Xmas-Sandwiches.

Weihnachtsbeleuchtung Cardiff Castle

Das Cardiff Castle in weihnachtlichem Licht

22. November 2006

Wales 61 – 26 Kanada

Geschrieben von Alex in Leben

Vergangenen Freitag hatte ich endlich mal Gelegenheit, mich mit dem walisischen Nationalsport Rugby näher vertraut zu machen. Mit 74.000 Fans habe ich im Millenium Stadium die Begegnung Wales – Kanada verfolgt.

Rugby ist eine sehr langatmige Sportart. Der größte Teil des Spiels besteht aus einem todlangweiligen „Stellungskrieg“, bei dem sich die Spieler in engem Körperkontakt um den Ball balgen. Wenn das Leder-Ei doch einmal aus dem unübersichtlichen Handgemenge herauskommt, können sehr ansehnliche „Blitzangriffe“ entstehen, bei denen sogar richtige Spannung aufkommt. Leider sind diese aber die Ausnahme. Das Video gibt einen Eindruck davon (Wales ist das angreifende Team). Die Atmosphäre war übrigens nicht so gut, wie es vielleicht in dem Clip herüberkommt.


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15. November 2006

Purer Laufgenuss

Geschrieben von Alex in Laufen

Zum zweiten Mal durfte ich mich in der britischen Crosslaufszene behaupten. Anders als die Überschrift vielleicht erwarten lässt, erging es mir diesmal aber nicht besonders gut. Mein Laufpartner Michael, den ich zuletzt noch um 8 Sekunden distanzieren konnte, war diesmal 35 Sekunden in Front. Dieser Wettkampf in Bath hatte schon mehr mehr von dem Crosslauf-Flair, das ich mir von Läufen im UK versprochen hatte – auch wenn das Wetter wieder nicht mitspielte. Und die 4 Runden (10,6 km) über eine profilierte Kuhweide deshalb mangels Regen nur über trockene Grasbüschel statt durch knöcheltiefen Schlamm verliefen. (Weiterlesen…)

11. November 2006

Sicherheit – zweiter Teil

Geschrieben von Steffi in Leben

Zum Thema Sicherheit muss ich auch noch meinen Teil beisteuern.

Bis ich in meinem Zimmer angelangt bin, muss ich insgesamt FÜNF Schlösser aufschließen. Wenn das schon nicht genug wäre. Hin und wieder schaut der Sicherheitsdienst bei uns vorbei, und checkt, ob auch ja die Tür zu unserer Wohnung abgeschlossen ist. Wenn nicht, was schon mal vorkommen kann, dann gibt es eine 10-minütige Standpauke. Wie mussten Schilder and die Haustür anbringen, welche uns daran erinnern, die Tür abzuschließen.

Auf meinem Campus (‚Hamstead Campus’, wo ich wohne) laufen Tag und Nacht zwei Leute vom Sicherheitsdienst auf und ab. Und wenn man Glück hat, muss man nicht nur die Chipkarte zum Öffnen der Tore bereithalten, sondern auch seinen Studentenausweis zeigen (und nichts anderes, was die Identität beweisen kann). Dann wird man noch gerfragt, wo genau man wohnt.

Gäste sind übrigens nicht erlaubt. Nur wenn man es früh genug schafft, also vor 19 Uhr, seine Schlafgäste hinein zu schmuggeln, hat man eine Chance, dass sie nicht entdeckt werden, da um diese Zeit keine Security die Eingänge bewacht. Falls nicht, werden Gäste gnadenlos 1 Uhr in der Nacht vom Gelände verwiesen, egal ob die Person nun einen Schlafplatz hat oder nicht. Bleibt nur noch die Flucht in den nächsten Pub.

Diesen Sicherheitswahn findet man in diesem Ausmaß nur auf meinem Campus. Scheint also eine ‚interessante‘ Gegend zu sein, in der ich wohne.

 

11. November 2006

Geld regiert die Welt

Geschrieben von Steffi in Leben

Die Zeit bis Weihnachten vergeht schnell. Den meisten meiner Mitstudenten geht das Geld aus und viele müssen sich um einen Job bemühen. Nur gut, dass viele Geschäfte Personal für die Weihnachtszeit suchen.

Geld ausgeben wird gerade Studenten sehr leicht gemacht. Hat man ein Studentenkonto, kann man das zu einem gewissen Betrag überziehen, ohne dass die Bank auf den ‚Dispokredit‘ Zinsen verlangt. Zurückzahlen muss man am Ende seines Studiums dennoch. Das wollen nur die meisten nicht wahrhaben oder verdrängen die Tatsache bis zum Studienende. Fraglich ist nur, wie hoch der Schuldenberg dann schon gewachsen ist.

Die Langeweile an den Wochenenden wird dann häufig mit exzessivem Shopping unterdrückt. Man muss nur mal an einem Samstag in die Innenstadt gehen!

Es ist so leicht und bequem: man zückt eine der nett glänzenden Plastikkärtchen und schon sind die neuen Klamotten oder Schuhe dein eigen.Kreditkarten bekommt man fast nachgeschmissen, Banken stellen keine Mindestanforderungen. Die meisten englischen Studenten haben zwei davon. Die Benutzung ist jedoch vergleichsweise teuer: Meine Mitbewohnerin meinte, sie hätte ihre Kreditkarte einmal mit 15 Pfund belastet und es dann nicht geschafft, das Konto bis Ende des Monats auszugleichen. Innerhalb von zwei Wochen wurden daraus 24 Pfund (und ich habe mich nicht verhört).

Da braucht man sich nicht wundern, wenn einige Studenten nach drei Jahren Uni mit 15,000 Pfund Schulden ins Arbeitsleben starten. Darin enthalten sind jedoch schon die Studiengebühren von 3000 Pfund jährlich.

Anzumerken sei noch, dass fast Studenten einen ‚student loan‘ bekommen, um den monatlichen Lebensbedarf zu decken. Das Geld kommt jeodoch nicht von einer staatlichen Stelle (wie das Bafög in Deutschland), sondern der ‚Kredit‘ läuft wiederum über die Banken. Fälligkeit: Studienende.

7. November 2006

Wo die Elite Fahrrad fährt

Geschrieben von Alex in Land

Eton, Cambridge, Oxford – drei Städte, die einen ganz besonderer Ruf genießen. Ihre Namen erwecken Gedanken an majestätische Studentenmetropolen mit hervorragenden Studienbedingungen und einer studentischen Elite. Doch dieser Mythos ist für mich nun nach einem Wochenendausflug nach Cambridge entzaubert. Was mir als schönste Stadt Großbritanniens angekündigt wurde, enttäuschte als eher gewöhnliche Kleinstadt.
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Flag of Wales
 
Flag of England
 
Flag of UK