<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Alexander Fritsch &#124; Marathonläufer &#124; LSV Lok Arnstadt &#187; Wettkampf</title>
	<atom:link href="http://alexander-fritsch.de/lauf/category/wettkampf/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://alexander-fritsch.de/lauf</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 21 Aug 2011 09:11:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=</generator>
		<item>
		<title>Wieder Sieger beim Rennsteig-Marathon!</title>
		<link>http://alexander-fritsch.de/lauf/2011/wieder-sieger-beim-rennsteig-marathon</link>
		<comments>http://alexander-fritsch.de/lauf/2011/wieder-sieger-beim-rennsteig-marathon#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 May 2011 09:16:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://alexander-fritsch.de/lauf/?p=577</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe es tatsächlich geschafft: Gestern konnte ich zum zweiten Mal den Rennsteig-Marathon gewinnen! Es war ein unbeschreibliches Gefühl, in Schmiedefeld erneut als Sieger gefeiert zu werden. Damit habe ich mein großes Saisonziel erreicht &#8211; und bin jetzt überglücklich. Den Zieleinlauf konnte ich dieses Mal nicht so überschwänglich genießen wie im Vorjahr, weil die Schmerzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://alexander-fritsch.de/lauf/2011/wieder-sieger-beim-rennsteig-marathon/rennsteiglauf_2011" rel="attachment wp-att-586"><img src="http://alexander-fritsch.de/lauf/wp-content/uploads/2011/05/rennsteiglauf_2011-570x354.jpg" alt="" title="Rennsteiglauf 2011" width="570" height="354" class="aligncenter size-large wp-image-586" /></a>Ich habe es tatsächlich geschafft: Gestern konnte ich zum zweiten Mal den Rennsteig-Marathon gewinnen! Es war ein unbeschreibliches Gefühl, in Schmiedefeld erneut als Sieger gefeiert zu werden. Damit habe ich mein großes Saisonziel erreicht &#8211; und bin jetzt überglücklich. Den Zieleinlauf konnte ich dieses Mal nicht so überschwänglich genießen wie im Vorjahr, weil die Schmerzen größer waren als die Euphorie. Ich war das Rennen von Kilometer 1 an alleine an der Spitze gelaufen und hatte auf den ersten Kilometern ein zu hohes Tempo angeschlagen. An der Halbmarathonmarke lag ich sogar noch auf Kurs zu einem neuen Streckenrekord, wie ich jetzt aus der Ergebnisliste erfahren habe. Dabei hatte ich so ein Höllentempo überhaupt nicht geplant. Das Rennen wurde auf der zweiten Hälfte richtig hart &#8211; auch wegen der großen Hitze. Die Beine wurden schwerer. Mein Vorsprung von knapp zwei Minuten blieb lediglich konstant, so dass ich mir meines Sieges nie sicher sein konnte. Dank der fantastischen Unterstützung an der Strecke durch meine Freundin Steffi, meine Mutter und meinen Bruder Stefan sowie die vielen Fans aus der Region konnte ich mich aber immer wieder motivieren und die vielen Tiefpunkte überwinden. Am letzten Anstieg in Schmiedefeld und auf der Zielrunde um den Sportplatz habe ich dann kaum noch etwas wahrgenommen, war wie in Trance. Mit 2:40:24 Stunden gelang mir trotz der qualvollen zweiten Hälfte noch eine passable Siegzeit, was aber völlig nebensächlich war. Als die Schmerzen nach einigen Minuten nachgelassen hatten, konnte ich mich dann auch über meinen zweiten Titel richtig freuen. Nun gönne ich meinen müden Muskeln und dem stark schmerzenden Knie eine längere Laufpause, bevor ich mit der Vorbereitung auf die nächste Titelverteidigung beginne.</p>
<p>Ich danke allen Freunden, Bekannten und Fans für die Unterstützung an der Strecke und die vielen Glückwunsche und Gratulationen. Ein besonderer Dank geht auch an den Radfahrer, der mich auf der zweiten Streckenhälfte ständig über meinen Vorsprung informiert hat.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://alexander-fritsch.de/lauf/2011/wieder-sieger-beim-rennsteig-marathon/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Halbmarathon-Sieg ohne Jubel</title>
		<link>http://alexander-fritsch.de/lauf/2011/halbmarathon-sieg-ohne-jubel</link>
		<comments>http://alexander-fritsch.de/lauf/2011/halbmarathon-sieg-ohne-jubel#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 19:27:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://alexander-fritsch.de/lauf/?p=558</guid>
		<description><![CDATA[Bei den Thüringer Halbmarathon-Meisterschaften am vergangenen Sonntag in Apolda habe ich zum fünften Mal nach 2004, 2006, 2007 und 2008 die Goldmedaille gewonnen. Mit 1:11:21 Stunden kam ich bei frühsommerlicher Wärme dabei nicht ganz an meinen eigenen Streckenrekord von 1:10:14 aus 2008 heran. In Michael Müller aus Sondershausen hatte ich einen starken Gegner, von dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den Thüringer Halbmarathon-Meisterschaften am vergangenen Sonntag in Apolda habe ich zum fünften Mal nach 2004, 2006, 2007 und 2008 die Goldmedaille gewonnen. Mit 1:11:21 Stunden kam ich bei frühsommerlicher Wärme dabei nicht ganz an meinen eigenen Streckenrekord von 1:10:14 aus 2008 heran. In Michael Müller aus Sondershausen hatte ich einen starken Gegner, von dem ich mich erst mit einer Tempoverschärfung nach 15 Kilometern allmählich absetzen konnte.</p>
<p><img src="http://www.laufszene-thueringen.de/wp-content/uploads/lm_halbmarathon_2011_3-561x228.jpg" alt="" /></p>
<p>Über meinen Sieg konnte und wollte ich im Ziel allerdings nicht jubeln. Den Titel widme ich meinem Freund, Trainingspartner und Vereinskameraden Peter Seifert. Peter war nach seinem Deutschen Rekord über 50 Kilometer ins Trainingslager nach Lanzarote gereist. Dort ist er bei einer Trainingseinheit schwer verunglückt und liegt seitdem im Krankenhaus. Am Montag konnte ich ihn zum ersten Mal besuchen. Dabei habe ich ihm meine Goldmedaille geschenkt. Ich hoffe sie bringt ihm Glück bei dem Marathon, der ihm jetzt bevorsteht. Ohne die gemeinsamen Trainingseinheiten mit Peter wäre ich nie so ein starker Marathonläufer geworden. Mit seinem Trainingsfleiß und seinen unkonventionellen Trainingsmethoden ist er für mich ein Vorbild.</p>
<p><a href="http://www.ultraseifert.de/">Mehr zu Peters tragischem Unfall steht auf seiner Internetseite</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://alexander-fritsch.de/lauf/2011/halbmarathon-sieg-ohne-jubel/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bestzeit zum Saisonauftakt</title>
		<link>http://alexander-fritsch.de/lauf/2011/bestzeit-zum-saisonauftakt</link>
		<comments>http://alexander-fritsch.de/lauf/2011/bestzeit-zum-saisonauftakt#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 05:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://alexander-fritsch.de/lauf/?p=544</guid>
		<description><![CDATA[&#160;&#160;&#160;&#160;Es fühlte sich zäh an, doch am Ende stand eine Bestzeit: Zum Saisonauftakt beim Eisenberger Mühltallauf habe ich meine 15-Kilometer-Bestzeit auf 49:54 Minuten verbessert. Nach der langen Verletzungspause ein hervorragender Einstand, auf dem sich aufbauen lässt. Auf der welligen Eisenberger Strecke waren die Bedingungen vor eineinhalb Wochen nahezu ideal: strahlender Sonnenschein, ein selten störender Wind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br />Es fühlte sich zäh an, doch am Ende stand eine Bestzeit: Zum Saisonauftakt beim Eisenberger Mühltallauf habe ich meine 15-Kilometer-Bestzeit auf 49:54 Minuten verbessert. Nach der langen Verletzungspause ein hervorragender Einstand, auf dem sich aufbauen lässt.<span id="more-544"></span></p>
<p>Auf der welligen Eisenberger Strecke waren die Bedingungen vor eineinhalb Wochen nahezu ideal: strahlender Sonnenschein, ein selten störender Wind und starke Gegner im Feld. Nach einem Kilometer in der Spitzengruppe aus Marcel Bräutigam, Christian Seiler und Steffen Tostlebe musste ich schnell erkennen, dass meine Form für dieses Tempo noch nicht reicht. Deshalb bestritt ich das Rennen ab Kilometer 2 völlig auf mich allein gestellt.</p>
<p>Das Tempo fühlte sich zügig an, aber nicht wirklich schnell. Ich rechnete mit einer Zielzeit von 52-53 Minuten &#8211; auch aufgrund des großen Rückstands zur Spitzengruppe. Umso größer war die Freude im Ziel über die neue Bestzeit. Mein Knie hielt der Belastung stand, was zuversichtlich für die nächsten Wettkämpfe stimmt. Am kommenden Sonntag laufe ich bei der Thüringer Meisterschaft im Halbmarathon in Apolda. Dann wird sich zeigen, ob die Ausdauer auch noch ein Stück weiter reicht.</p>
<p>Das Training läuft momentan wieder gut, wenn auch noch nicht auf dem Niveau von Mitte Januar. Der Trainingsumfang liegt seit vergangener Woche wieder bei 120 Kilometern. Auch einen ersten langen Lauf über 33 Kilometer konnte ich meinem Knie zumuten. Bis zur Mission Titelverteidigung beim Rennsteiglauf liegt allerdings noch viel Dauerlaufarbeit vor mir. Noch 7 Wochen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://alexander-fritsch.de/lauf/2011/bestzeit-zum-saisonauftakt/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pläne verworfen &#8211; viel riskiert &#8211; 2:26:03</title>
		<link>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/plane-verworfen-viel-riskiert-22603</link>
		<comments>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/plane-verworfen-viel-riskiert-22603#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 14:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://alexander-fritsch.de/lauf/?p=493</guid>
		<description><![CDATA[Der Berlin-Marathon liegt drei Tage zurück, meine Beine schmerzen noch immer. Mit 2:26:03 Stunden habe ich eine tolle neue Bestzeit aufgestellt. Auch wenn ich die Zeit unter 2:25 nicht geschafft habe: es war ein hervorragendes Rennen, mit dem ich hochzufrieden bin. Am Vortag und am Morgen des Marathons regnete es unaufhörlich, doch das war mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Berlin-Marathon liegt drei Tage zurück, meine Beine schmerzen noch immer. Mit 2:26:03 Stunden habe ich eine tolle neue Bestzeit aufgestellt. Auch wenn ich die Zeit unter 2:25 nicht geschafft habe: es war ein hervorragendes Rennen, mit dem ich hochzufrieden bin.</p>
<p>Am Vortag und am Morgen des Marathons regnete es unaufhörlich, doch das war mir egal. Kühlender Regen war mir lieber als glühende Hitze. Die Temperaturen waren mit 11°C hervorragend für einen guten Marathon und somit gab es auch keinen Grund, zu fluchen oder zu frieren. Wie schon im Vorjahr war die Stunde vor dem Start stressig. Es war anstrengend, sich durch die Massen von Sportlern am Platz der Republik und in der Nähe der Startblöcke zu zwängen. Eine Sicherheitsnadel riss von der Startnummer, meinen Energieriegel ließ ich vor der Gepäckabgabe liegen. Als aber der Startplatz im Block A gesichert war, legte sich die Hektik und ich konnte mich die letzten 15 Minuten im Regen stehend noch etwas beruhigen.<span id="more-493"></span></p>
<h3>Planänderung und Kooperation</h3>
<p>Nach dem Startschuss gab es wenig Gedränge. Auf den ersten 500 Metern gelang es mir, die Frauen-Spitze auf der anderen Straßenseite zu entdecken. Ich schloss mich den schnellen Frauen und ihren Tempomachern an &#8211; der Plan war schließlich, mit der Gruppe um Sabrina Mockenhaupt auf eine Zeit von 2:25 Stunden zu laufen. Zur Sicherheit hatte ich aber &#8211; anders als sonst bei Wettkämpfen &#8211; eine Stoppuhr am Handgelenk, um die Zeiten auf den ersten Kilometern mit dem angepeilten Tempo zu vergleichen. </p>
<p>Der erste Kilometer fühlte sich gemächlich an, und mit 3:32 Minuten war er tatsächlich 6 Sekunden über dem nötigen Schnitt. Ich ließ mich davon zuerst nicht beirren und wartete auf die Zwischenzeit am nächsten Kilometerschild. Der zweite Kilometer war noch langsamer &#8211; 3:40! Das war mir zu heikel. Jetzt hatte ich schon 20 Sekunden Rückstand auf meinen Fahrplan und das Rennen hatte noch gar nicht richtig begonnen. Ich entschloss mich, es alleine zu versuchen. Das 12-wöchige Training sollte nicht umsonst gewesen sein. Auf den nächsten Kilometern überholte ich viele Läufer, schloss zu kleinen Gruppen auf, zog an ihnen vorbei und arbeitete viel alleine. Dabei hatte ich doch in einer Gruppe laufen wollen, um Kräfte zu sparen.</p>
<p>Der erste rennentscheidende Moment kam kurz nach Kilometer 8, wo mich meine Fans aus der Heimat zum ersten Mal angefeuert hatten. Fabian Borggrefe von der SG Spergau schloss zu mir auf. Wir sprachen kurz und vereinbarten, gemeinsam auf eine 2:25 hinzuarbeiten. Er hatte sich noch länger als ich bei den Frauen aufgehalten und einen noch größeren Rückstand auf sein geplantes Tempo gehabt. Bei Kilometer 10 waren wir wieder genau auf Kurs. Mit zwei schnellen Kilometern unter 3:20 schlossen wir zu einer vor uns laufenden 5er-Gruppe auf. Endlich konnten wir zur Abwechslung mal ein gleichmäßiges Tempo laufen. Das tat den Beinen gut &#8211; bis km 19. </p>
<h3>Mut zum Risiko</h3>
<p>Kurz nachdem wir zum zweiten Mal an meinen Fans vorbeitgelaufen waren, rannten die drei führenden Frauen samt Tempomachern an uns vorbei. Unsere Gruppe zog mit. Das Tempo war nun beständig schneller als nötig. Fabian und ich diskutierten mehrmals, ob wir uns zurückfallen lassen sollten. Zu diesem Zeitpunkt spürte ich schon, wie meine Waden langsam ungewöhnlich fest wurden. War es der harte Asphalt, die Feuchte oder doch die Kälte die meinen Muskeln zusetzte? Ich ignorierte die leichten Schmerzen und freute mich über das gute Tempo, dass sich schnell aber beherrschbar anfühlte. Nach der Halbmarathonmarke wiederholte sich unser Gespräch: </p>
<p>Fabian: &#8222;Das ist zu schnell.&#8220;<br />
Alex: &#8222;Wenn wir zu zweit allein weiterlaufen wird&#8217;s auch nicht leichter.&#8220;<br />
Fabian: &#8222;Ok, was solls. Alles oder nichts!&#8220;</p>
<p>Lange konnten wir uns allerdings nicht an den Vorsatz halten, denn bei Kilometer 25 setzte die spätere Siegerin Aberu Kebede aus Äthiopien den rennentscheidenden Antritt. Wir ließen sie und ihre beiden Verfolgerinnen samt Tempomachern ziehen. Drei Kilometer weiter hatten wir zwei der drei Frauen wieder eingeholt und liefen an ihnen vorbei. </p>
<h3>Trennung und Kampf</h3>
<p>Die Kilometerzeiten blieben schnell. Bei der 30-Kilometer-Marke vereinbarten wir, noch weitere 5 Kilometer gemeinsam zu laufen. Meine Waden schmerzten allerdings immer heftiger, und nach einem 31. Kilometer in 3:18 min konnte ich mir den ein oder anderen schmerzvollen Seufzer nicht verkneifen. Fabian nahm das wohl wahr und zog nach 32 Kilometern davon, um am Ende mit 2:24:51 Stunden noch unser Zeitziel zu schaffen. Herzlichen Glückwunsch an ihn und danke für die Zusammenarbeit über 23 Kilometer!</p>
<p>Für mich war dieser Moment ein mentaler Knackpunkt: Plötzlich spürte ich Gegenwind und bildete mir ein, die Straße würde bergauf führen. Ich versuchte locker zu bleiben und konnte das Tempo noch 2-3 Kilometer halten. Meine Fans feuerten mich am Kurfürstendamm erneut an, doch ich nahm sie schon nicht mehr wahr, so sehr war ich auf mich fokussiert. Kurz darauf bremsten mich die Wadenschmerzen allmählich herunter &#8211; ähnlich wie 2009. Einige Läufer überholten mich auf den letzten Kilometern, auch die zweitplatzierte Frau zog an mir vorbei. Inzwischen waren meine Waden so fest, dass ich vor Schmerzen hätte schreien können. Die Schritte wurden kürzer, und ich stellte mich auf eine hohe 2:26er-Zielzeit ein.</p>
<h3>Illusion eines Schlussspurts</h3>
<p>Auf der Straße Unter den Linden hörte ich dann plötzlich, wie einen Stimmungsmacher an der Strecke &#8222;Hier kommt Sabrina Mockenhaupt!&#8220; ins Mikrofon rief. Das hatte ich gebraucht. Nach diesem Rennverlauf auf den ersten Kilometern wollte ich unbedingt vor ihr ins Ziel kommen. Ich hatte tatsächlich den Eindruck, noch mal zu beschleunigen &#8211; doch das war eine Illusion: laut Zwischenzeit war ich auf den letzten 1,195 Kilometer nur noch bei einem Tempo von 3:58 min/km&#8230; Im Ziel war ich aber trotzdem knapp vorn und blieb nach 2:26:03 Stunden stehen. Das war eine ordentliche Steigerung meiner Bestzeit um 4:21 Minuten, mit der ich hochzufrieden bin. Auch die Platzierungen als 38. Läufer im Ziel und 6.-bester Deutscher sind klasse.</p>
<p>Nach diesem Rennen weiß ich, dass ich auf der Marathonstrecke noch schneller laufen kann. Eine 2:24er-Zeit war am Sonntag schon möglich, mit höheren Trainingsumfängen traue ich mir sogar noch mehr zu. Die nächsten vier Wochen werde ich mich aber erst mal gründlich erholen.</p>
<p>Videos von meinem Berlin-Marathon gibt es <a href="http://www.adidas.com/campaigns/mysports/index.asp?e=BM10M&#038;n=Alexander%20Fritsch&#038;r=10074&#038;nt_s1&#038;ct_s1=01:01:01&#038;nt_s2=00:17:24&#038;ct_s2=09:20:34&#038;nt_s3=00:34:20&#038;ct_s3=09:37:29&#038;nt_s4=00:51:26&#038;ct_s4=09:54:35&#038;nt_s5=01:12:14&#038;ct_s5=10:15:24&#038;nt_s6=01:25:30&#038;ct_s6=10:28:39&#038;nt_s7=01:42:28&#038;ct_s7=10:45:37&#038;nt_s8=01:59:33&#038;ct_s8=11:02:42&#038;nt_s9=02:17:33&#038;ct_s9=11:20:43&#038;nt_f=02:26:03&#038;ct_f=11:29:13&#038;l=GE&#038;tp_f=r&#038;player=1&#038;random=7797&#038;k=finishafter&#038;index=21&#038;index=19&#038;index=18&#038;index=17&#038;index=15&#038;index=14&#038;index=13&#038;index=12&#038;index=11&#038;index=10&#038;index=9&#038;index=7&#038;index=5&#038;index=4&#038;index=2&#038;index=0&#038;index=2&#038;index=0&#038;index=2&#038;cct=1000000000000000000000000000000000000000&#038;player=1&#038;player=1&#038;player=1&#038;player=1&#038;player=1&#038;player=1&#038;player=1&#038;player=1&#038;player=1&#038;player=1&#038;player=1&#038;player=1&#038;player=1&#038;player=1&#038;player=1&#038;player=1&#038;player=1&#038;player=1">hier</a> zu sehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/plane-verworfen-viel-riskiert-22603/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Countdown zum Berlin-Marathon</title>
		<link>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/countdown-zum-berlin-marathon</link>
		<comments>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/countdown-zum-berlin-marathon#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 12:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://alexander-fritsch.de/lauf/?p=481</guid>
		<description><![CDATA[Noch sechs Tage sind es, bis ich beim Berlin-Marathon an der Startlinie &#8211; oder besser: 20 Meter dahinter &#8211; stehen werde. Dann wird sich zeigen, ob sich die guten Trainingsleistungen auch in eine schnelle Marathonzeit umsetzen lassen. Mein Körper jedenfalls ist optimal vorbereitet. Einzig eine unbedeutende Zerrung in der Hüfte machte mir am vergangenen Samstag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch sechs Tage sind es, bis ich beim Berlin-Marathon an der Startlinie &#8211; oder besser: 20 Meter dahinter &#8211; stehen werde. Dann wird sich zeigen, ob sich die guten Trainingsleistungen auch in eine schnelle Marathonzeit umsetzen lassen.<span id="more-481"></span></p>
<p>Mein Körper jedenfalls ist optimal vorbereitet. Einzig eine unbedeutende Zerrung in der Hüfte machte mir am vergangenen Samstag etwas zu schaffen, weshalb ich vorsichtshalber nicht wie geplant zur Kreismeisterschaft über 5000 Meter angetreten bin &#8211; obwohl ich mich gerne mit meinen Trainingspartnern Lars und Peter gemessen hätte. Gestern war wieder alles in Ordnung, der letzte mittellange Lauf über 25 km lief sehr locker und war nach 1:36 Stunden zu Ende. Jetzt gilt es, an den letzten Tagen die richtige Mischung aus Be- und Entlastung zu finden, um nicht zu erholt auf die Marathonstrecke zu gehen. Ich werde mich an der letzten Woche vorm Rennsteig-Marathon orientieren.</p>
<p>Die Renntaktik habe ich mir schon vor vielen Wochen zurechtgelegt. Wenn ich einen guten Tag erwische, kann ich die 2:25-Stunden-Marke knacken. Anders als im letzten Jahr möchte ich diesmal aber möglichst lange in einer Gruppe laufen und nicht alleine meine Kräfte verpulvern. Weil die schnellste deutsche Frau im Feld, Sabrina Mockenhaupt, ebenfalls die 2:25 anvisiert, werde ich mich einfach an ihre Fersen heften. Damit brauche ich mir auch um Zwischenzeiten keine Sorgen zu machen, denn darauf werden &#8222;Mockis&#8220; persönliche Tempomacher ein Auge haben. Die Stoppuhr kann ich deshalb wohl nach den ersten Kilometern ausschalten.</p>
<p>Die letzten Tage gelten nun der mentalen Vorbereitung, besonders auf mögliche Schwächephasen und andere Schwierigkeiten während des Laufs. Meine Familie wird an der Strecke für Anfeuerungsrufe und aufmunternde Sprüche sorgen.</p>
<p>Der Lauf wird auf n-tv übertragen, einen Livestream gibt es voraussichtlich auch auf der <a href="http://www.n-tv.de/mediathek/livestream/">Internetseite von n-tv</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/countdown-zum-berlin-marathon/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>DM 10 Kilometer</title>
		<link>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/dm-10-kilometer</link>
		<comments>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/dm-10-kilometer#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 08:23:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://alexander-fritsch.de/lauf/?p=462</guid>
		<description><![CDATA[Für die Deutschen und Thüringer 10-Kilometer-Meisterschaften in Ohrdruf am vergangenen Samstag hatte ich mir einiges ausgerechnet: Nach den Vorleistungen in Frauenwald, Suhl und Arnstadt schien eine Zeit um die 32 Minuten realistisch. Wegen der erstklassigen Gegner am Start hoffte ich sogar, meine Uralt-Bestzeit von 31:48 Minuten aus dem Jahr 2006 im Idealfall knacken zu können. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Deutschen und Thüringer 10-Kilometer-Meisterschaften in Ohrdruf am vergangenen Samstag hatte ich mir einiges ausgerechnet: Nach den Vorleistungen in Frauenwald, Suhl und Arnstadt schien eine Zeit um die 32 Minuten realistisch. Wegen der erstklassigen Gegner am Start hoffte ich sogar, meine Uralt-Bestzeit von 31:48 Minuten aus dem Jahr 2006 im Idealfall knacken zu können. Eine Medaille in der Thüringer Meisterschaft war ebenfalls angepeilt. Leider lief das Meisterschaftsrennen nicht wie erwartet.<span id="more-462"></span></p>
<p>Wie auch die anderen Rennen zuvor lief ich die DM 10 Kilometer aus dem vollen Training heraus. Nur am Vortag der Meisterschaft gönnte ich mir einen geplanten Ruhetag, ohne allerdings an dem Kilometerumfang der Woche zu sparen. Am Start war ich dennoch frisch und heiß auf ein schnelles Rennen. Die ersten 800 Meter mussten im Ohrdrufer Goldbergstadion gelaufen werden und waren für mich ungewöhnlich langsam. Diesmal hatte ich mich wirklich zu weiten hinten einsortiert und verlor so auf dem ersten Kilometer schon etwa 15 Sekunden auf mein geplantes Tempo von 3:12 min/km.</p>
<p>Nach den ersten Metern auf dem Ohrdrufer Asphalt deutete sich erneut eine Muskelverhärtung im linken Oberschenkel an, die schon bei Kilometer 1 störend wurde. Die Schmerzen strahlten im Verlaufe des Rennens dann noch auf Wade, Fußgelenk und Schienbein aus, bevor sie bei Kilometer 8 plötzlich verschwanden. Ich konnte mich noch mal motivieren, die etwa 60 Meter vor mir laufenden Thüringer Steffen Tostlebe und Michael Müller einzuholen. Kurz vor dem Zieleinlauf am Goldbergstadion hatte ich beide überholt und stellte mich auf eine knappe Spurtentscheidung ein, in der es allerdings nur um Platz 4 in der Thüringer Meisterschaft gehen sollte. Leider fehlte mir jegliche Kraft, um auch nur den Ansatz eines Spurts auf den Tartan zu bringen. Beide nahmen mir auf den letzten 300 Metern noch deutliche 7 bzw. 8 Sekunden ab. </p>
<p>Das Ziel hatte ich nach 32:24 Minuten erreicht und damit erneut in dem 30-Sekunden-Fenster von 32:00&ndash;32:30, in dem sich fast alle meine 10-km-Zeiten bewegen. Die Zeit geht angesichts der schwierigen Strecke und der Muskelprobleme in Ordnung. In Berlin werde ich mich nicht mit den Schmerzen plagen müssen, denn bei niedrigeren Geschwindigkeiten sind sie noch nie aufgetreten.</p>
<p>Meine Trainingspartner Lars Rößler und André Fischer verbesserten beide ihre eigenen Bestzeiten deutlich und unterboten gemeinsam mit meiner Zeit den alten Lok-Vereinsrekord aus dem Frühjahr auf 1:39:53. Immerhin ein kleines Erfolgserlebnis nach einem ansonsten verkorksten Rennen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/dm-10-kilometer/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bestwert beim Halbstundenlauf knapp verfehlt</title>
		<link>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/bestwert-beim-halbstundenlauf-knapp-verfehlt</link>
		<comments>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/bestwert-beim-halbstundenlauf-knapp-verfehlt#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 08:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://alexander-fritsch.de/lauf/?p=461</guid>
		<description><![CDATA[Nach Bestzeiten bei den Läufen in Frauenwald und Suhl wollte ich auch bei meinem dritten Testwettkampf vor dem Berlin-Marathon einen Bestwert aus dem Jahr 2007 verbessern. Beim Abschluss der Stundenlaufserie meines Vereins im Arnstädter Jahn-Stadion ging ich im Halbstundenlauf an den Start. Leider fehlte die ganz starke Konkurrenz, die ich bei den ersten drei Läufen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Bestzeiten bei den Läufen in Frauenwald und Suhl wollte ich auch bei meinem dritten Testwettkampf vor dem Berlin-Marathon einen Bestwert aus dem Jahr 2007 verbessern. Beim Abschluss der Stundenlaufserie meines Vereins im Arnstädter Jahn-Stadion ging ich im Halbstundenlauf an den Start. Leider fehlte die ganz starke Konkurrenz, die ich bei den ersten drei Läufen noch gehabt hätte. Trotzdem wollte ich meine bisherige Bestleistung von 9144 Metern toppen. Die ersten Runden liefen locker, danach stellte sich das leidige Problem mit dem linken Oberschenkel wieder ein, was mich diesmal allerdings wenig behinderte.<span id="more-461"></span></p>
<p>Zwar zählte ich meine absolvierten Runden, doch ich hatte nie einen Überblick, ob ich auf Kurs zu einem Bestwert war. Weil ich ohne Stoppuhr laufe, kannte ich meine Zwischenzeiten leider nicht. Als die letzten fünf Minuten angekündigt wurden, war ich überzeugt, nur 9000 Meter schaffen zu können. Ich versuchte noch einmal zu beschleunigen, aber die Beine waren schon schwer. Am Ende kam ich meinem Bestwert doch noch sehr nahe und blieb nach 9120 Metern stehen.</p>
<p>Damit habe ich zwar mein Ziel verfehlt, bin aber trotzdem sehr zufrieden mit Blick auf Berlin. Mein vorletzter langer Dauerlauf am folgenden Tag lief dazu noch außerordentlich gut, die 36,4 Kilometer von Jena über Großschwabhausen waren nach 2:24 Stunden zu Ende. Dabei wurde es zum Ende hin immer schneller: Die letzten 10 Kilometer bin ich in 36:02, die letzten 5 Kilometer in 17:30 gelaufen.</p>
<p><img src="http://www.lsvlokarnstadt.de/lsvlok/fotos/galerien/qdig-files/converted-images/Stundenlaufserie/2010/Lauf%204/med_P9040365.JPG" alt="Sieg beim 4. Halbstundenlauf des Jahres 2010 in Arnstadt" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/bestwert-beim-halbstundenlauf-knapp-verfehlt/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Titelverteidigung am Beerberg</title>
		<link>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/titelverteidigung-am-beerberg</link>
		<comments>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/titelverteidigung-am-beerberg#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 07:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://alexander-fritsch.de/lauf/?p=460</guid>
		<description><![CDATA[Vor etwas mehr als zwei Wochen lief ich beim Beerberg-Berglauf in Suhl-Goldlauter mein zweites Testrennen in der Vorbereitung auf den Berlin-Marathon. Der Lauf galt zugleich als Thüringer Meisterschaft im Berglauf, zu der ich als Titelverteidiger an den Start ging. Ich wollte meinen Thüringer Meistertitel erfolgreich verteidigen und zugleich meine Beerberg-Bestzeit aus dem Jahr 2007 verbessern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor etwas mehr als zwei Wochen lief ich beim Beerberg-Berglauf in Suhl-Goldlauter mein zweites Testrennen in der Vorbereitung auf den Berlin-Marathon. Der Lauf galt zugleich als Thüringer Meisterschaft im Berglauf, zu der ich als Titelverteidiger an den Start ging. Ich wollte meinen Thüringer Meistertitel erfolgreich verteidigen und zugleich meine Beerberg-Bestzeit aus dem Jahr 2007 verbessern. Auch um den Gesamtsieg wollte ich mitlaufen, wobei starke Gegenwehr von den gemeldeten Skilangläufern zu erwarten war.<span id="more-460"></span></p>
<p>Die Skilangläufer legten nach dem Startschuss zu dem 6 Kilometer langen Berglauf gleich ein hartes Tempo vor, weil es zunächst durch Goldlauter nur allmählich bergan ging. Ich hielt mich wie immer zurück und lief bis zum Ortsausgang langsam in Richtung Spitzengruppe auf. Nach etwa einem Kilometer hatte ich aufgeschlossen, doch das Tempo war weiter hoch und ich konnte den Anschluss nur wenige 100 Meter lang halten. </p>
<p>Nach zwei Kilometern folgte &#8222;die Wiese&#8220; &#8211; der steilste und schwierigste Anstieg des Laufes. Hier zerfiel die dreiköpfige Spitzengruppe, und der spätere Sieger Roy Meingast setzte sich leicht ab. Ich hielt den Kontakt zum drittplatzierten Max Wohlleben, den ich auf einem Flachstück nach dem Anstieg gleich passieren konnte. Leider wurde mein linker Oberschenkelmuskel danach plötzlich fest, weshalb ich einen Gang zurückschalten musste, den dritten Platz wieder verlor und nur unrund laufen konnte.</p>
<p>Zum Glück gaben sich die Beschwerden bis Kilometer 4 wieder, und ich konnte auf einem längeren Flachstück Rang drei zurückerobern. Am Schlussanstieg zum Großen Beerberg konnte ich den Platz zwar verteidigen, aber leider nicht mehr zu den knapp vor mir Laufenden aufschließen. Am Ende hatte ich aber den Thüringer Meistertitel erfolgreich verteidigt, weil die Skiläufer nicht zur Meisterschaft starteten. </p>
<p>Meine Laufzeit lag bei 25:40 Minuten. Damit konnte ich meine Zeit aus dem Jahr 2007 wie erhofft um 14 Sekunden unterbieten. Und dass, obwohl ich mich damals auf 10-Kilometer-Rennen vorbereitete und anders als heute viele Intervall- und Tempoläufe auf dem Trainingsplan hatte. Damals lief ich bei der DM 10 Kilometer anschließend 32:04 Minuten. Ob ich das in diesem Jahr zur DM 10 Kilometer würde wiederholen können?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/titelverteidigung-am-beerberg/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Noch fünf Wochen bis zum Berlin-Marathon</title>
		<link>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/noch-funf-wochen-bis-zum-berlin-marathon</link>
		<comments>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/noch-funf-wochen-bis-zum-berlin-marathon#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 12:02:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://alexander-fritsch.de/lauf/?p=445</guid>
		<description><![CDATA[Seit einigen Wochen bereite ich mich intensiv auf den Berlin-Marathon am 26. September vor. Dort will ich meine Marathonbestzeit aus dem Vorjahr deutlich verbessern. Mittlerweile habe ich 7 von 12 Trainingswochen geschafft und bin zuversichtlich, dass ich mein Ziel bei entsprechender Tagesform erreichen werde. Die Trainingsumfänge habe ich gegenüber der Rennsteiglauf-Vorbereitung leicht erhöht. Bei meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Wochen bereite ich mich intensiv auf den Berlin-Marathon am 26. September vor. Dort will ich meine Marathonbestzeit aus dem Vorjahr deutlich verbessern. Mittlerweile habe ich 7 von 12 Trainingswochen geschafft und bin zuversichtlich, dass ich mein Ziel bei entsprechender Tagesform erreichen werde.</p>
<p>Die Trainingsumfänge habe ich gegenüber der Rennsteiglauf-Vorbereitung leicht erhöht. Bei meinen lockeren Dauerläufen bin ich im Kilometerschnitt schneller als im April und Mai. Auch die langen Dauerläufe vertrage ich gut und bin dabei ebenfalls flotter unterwegs als bisher. Nur im Intervalltraining komme ich noch nicht ganz an meine Zeiten aus dem Frühling heran. Gelegentliche Rückschläge bleiben nicht aus. So musste ich vor einer Woche wegen einem sich ankündigenden Übertrainingssyndrom drei Gänge zurückschalten.</p>
<p>In den nächsten Wochen werde ich einige Rennen laufen, um etwas für meine Tempoausdauer zu tun. Am Samstag gehe ich bei den Thüringer Berglauf-Meisterschaften als Titelverteidiger an den Start. Dort muss ich mich wahrscheinlich mit vielen Skilangläufern messen, die bekanntlich besonders starke Bergläufer sind. Am 11. September trete ich dann in Ohrdruf zur Deutschen 10-Kilometer-Meisterschaft an, wo ich wieder an die 32-Minuten-Grenze heranlaufen will. Eine Woche später laufe ich zum Abschluss noch einmal in Arnstadt bei der Kreismeisterschaft über 5000 Meter.</p>
<p>Mein Auftakt zur Saisonhälfte 2 war vor anderthalb Wochen der Lauf Rund um die Sportlerklause in Frauenwald. Dort war mit Arne Leipziger von der LG Ohra Hörselgas auch ein starker Gegner am Start, mit dem ich mir schon einige Duelle geliefert habe. Beim Rennsteig-Halbmarathon 2006 schnappte er mir mit einem starken Rennen den dritten Platz weg, ich wurde Vierter. In diesem Frühjahr trieben wir uns bei der Deutschen Halbmarathonmeisterschaft zu persönlichen Bestzeiten, wobei ich diesmal die Nase knapp vorn hatte.</p>
<p>Vor drei Jahren bin ich die schwere Frauenwalder 10-km-Schleife zum ersten Mal gelaufen. Damals waren Markus Koch und ich ein hartes Tempo angegangen, für das wir auf der knüppelharten zweiten Streckenhälfte mit schweren Beinen bestraft wurden. Diesmal wollte ich den Lauf mit weniger Schmerzen und mehr Würde beenden und peilte ein ruhiges Tempo für die ersten Bergab-Kilometer an. Arne hatte offenbar nichts dagegen, weshalb wir die ersten Kilometer in einem noch erträglichen Tempo herunterspulten.</p>
<p>Am ersten längeren Anstieg nach etwa 4 Kilometern konnte ich mich leicht absetzen. Ich fühlte mich gut, wollte aber noch Kräfte für den schweren Schlussabschnitt sparen. Bei Kilometer 7 verlässt die Strecke die gut zu belaufenden Forstwege und es geht auf weichen und welligen Wiesenwegen weiter. Leider hatte das Kräftesparen wenig geholfen, das Laufen wurde richtig hart. Nach 36:36 Minuten hatte ich die 10,5 Kilometer hinter mir und war ziemlich geschafft. Wieder einmal hatte ich diese harte Crossstrecke unterschätzt.</p>
<p>Ich kann den Lauf in Frauenwald nur empfehlen. Für mich ist er einer der anspruchsvollsten Geländeläufe in Thüringen, vor allem, da es hier anders als bei den meisten Läufen zuerst lange bergab geht, bevor man auf schlechten und steilen Wegen wieder hinauf muss. Die witzigen Einfälle der Organisatoren besonders bei der Streckenbeschilderung sind erfrischend und so nur hier zu finden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/noch-funf-wochen-bis-zum-berlin-marathon/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schwere Beine bei Rückkehr auf den Rennsteig</title>
		<link>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/schwere-beine-bei-ruckkehr-auf-den-rennsteig</link>
		<comments>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/schwere-beine-bei-ruckkehr-auf-den-rennsteig#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 14:37:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://alexander-fritsch.de/lauf/?p=406</guid>
		<description><![CDATA[Am vergangenen Samstag war ich beim Rennsteig-Staffellauf für zwei Teams auf der Strecke. Für die TU Ilmenau Runners lief ich auf der 4. Etappe von Neuhaus zur Schwalbenhauptwiese bei Masserberg und damit zum großen Teil auf genau der Strecke, auf der ich vor eineinhalb Monaten den Rennsteiglauf gewann. Nach drei Wochen Trainingspause, der 100-Kilometer-Wanderung rund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Samstag war ich beim Rennsteig-Staffellauf für zwei Teams auf der Strecke. Für die TU Ilmenau Runners lief ich auf der 4. Etappe von Neuhaus zur Schwalbenhauptwiese bei Masserberg und damit zum großen Teil auf genau der Strecke, auf der ich vor eineinhalb Monaten den Rennsteiglauf gewann.</p>
<p>Nach drei Wochen Trainingspause, der 100-Kilometer-Wanderung rund um Jena, einer mehrtägigen Verletzungspause und einem zähen Wiedereinstieg ins Training war ich alles andere als in Bestform. Trotzdem wollte ich aus meiner derzeitigen Form das Beste für mein Team herausholen. Leider begann ich die Etappe mit schweren Beinen und sollte nie richtig ins flüssige, schnelle Laufen hineinrollen. Besonders auf den steilen und wurzeligen Bergabpassagen konnte ich nur sehr langsam laufen, die Angst vorm Umknicken lief mit. </p>
<p>Nach 1:17:41 Stunden kam ich mit denselben schweren Beinen ins Ziel meiner Etappe, mit denen ich losgelaufen war. Der vierte Platz auf meiner Etappe und fast 4 Minuten Rückstand auf den Schnellsten waren nicht das, was ich mir für diesen Wettkampf vorgenommen hatte. Unsere TU-Ilmenau-Staffel kam auf Rang 6 der Gesamtwertung.</p>
<p>Am Nachmittag lief ich für eine Staffel aus Freunden dann noch die 9. Etappe vom Kleinen Inselsberg zur Hohen Sonne im locker-zügigen Tempo. Die 19,5 Kilometer hatte ich nach 1:13:19 Stunden hinter mir.</p>
<p>Der Muskelkater vom Wochenende ist mittlerweile auskuriert. Nun beginne ich mit der Vorbereitung auf den Berlin-Marathon, bei dem ich meine Bestzeit aus dem Vorjahr verbessern will. Die Umfänge werden bald wieder auf 100 Kilometer und mehr steigen.</p>
<p>Weitere Wettkämpfe sind für die nächsten Monate noch nicht geplant &#8211; bis auf eine Ausnahme: am 11. September starte ich bei der Deutschen 10-Kilometer-Meisterschaft in Ohrdruf. Den Schneekopflauf &#8211; einer meiner Lieblingsläufe &#8211; kann ich dieses Jahr aus einem erfreulichen Grund nicht mitlaufen: Ich erhalte zur gleichen Zeit meine Diplomurkunde!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://alexander-fritsch.de/lauf/2010/schwere-beine-bei-ruckkehr-auf-den-rennsteig/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

